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Bridge - Geschichte:

Hier:

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gab es 2013 dies:

Die Geschichte des Bridge

(aus Ulrich Auhagen: Das große Buch vom Bridge,
1973 Keysersche Verlagsbuchhandlung GmbH München,
ein wenig angepasst wegen der inzwischen verstrichenen Zeit)

Bridge und Schach werden auf der ganzen Welt nach einheitlichen Regeln gespielt. Im Vergleich zum mehrere Jahrhunderte alten Schach ist das Bridge in seiner heutigen Form verhältnismäßig jung; denn Kontrakt-Bridge gibt es erst seit dem Jahre 1925. Die Wurzeln des Bridge reichen allerdings weit zurück.

Whist

Der Vorläufer des Bridge war das Whist, das etwa seit der Mitte des 17. Jahrhunderts in England gespielt wurde. Man teilte 52 Karten aus und drehte die letzte Karte um, die automatisch die Trumpffarbe bestimmte. Der Spieler zur Linken des Teilers spielte an; einen Dummy gab es nicht. Wie beim heutigen Bridge spielten die sich gegenüber sitzenden Spieler zusammen. Für jeden Stich wurden 50 Punkte gutgeschrieben. Trotz (oder besser wegen?) seiner Einfachheit erfreute sich das Spiel in England großer Beliebtheit. Es gab hunderte von Büchern über Whist. In vornehmen Londoner Clubs, wie dem Crockford's oder dem Graham's, wurde Whist um enorm hohe Einsätze gespielt.

Bridge-Whist (Straight-Bridge)

Der genaue Ursprung des Bridge lässt sich nicht zurückverfolgen. Es ist in sehr vereinfachter Form etwa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Russland, Frankreich, der Türkei und Griechenland gespielt worden und war eine Mischung aus Whist und dem russischen Spiel »Vint«. Nach anderen Quellen wurde es unter dem Namen »Khedive« an der französischen Riviera gespielt. Schon um 1860 soll in Griechenland und etwas später in Konstantinopel ein bridgeähnliches Spiel in Mode gewesen sein.

1893 wurde das neue Spiel unter der Bezeichnung »Bridge-Whist« in New York bekannt. Im Gegensatz zum Whist blieb nach dem Austeilen die letzte Karte verdeckt. Nach dem Ausspiel legte der Dummy sein Blatt auf. Die Spielregeln ließen bereits einen Ansatz zur Reizung erkennen: Der Teiler bestimmte die Trumpf-Farbe oder wünschte, dass Sans-Atout gespielt wurde, wobei er seine Entscheidung auch dem Partner übertragen konnte (englisch: he "bridged" the decision to his partner). Es wurde nicht festgelegt, wie viele Stiche eine Partei erzielen musste. Die Gegner hatten die Möglichkeit, Kontra zu geben. Der Spieler, der Atout bzw. Sans-Atout bestimmt hatte, durfte rekontrieren. Für kontrierte Stiche wurden 100, für rekontrierte 200 Punkte gutgeschrieben. Damals durften Kontra und Rekontra noch ad infinitum fortgesetzt werden, wodurch ein pokerähnlicher Einschlag in das Spiel kam - sehr zum Missfallen vieler konservativer Whist-Anhänger.

Lord Brougham führte das Bridge-Whist im Jahre 1894 mehr durch einen Zufall in der Hochburg des Whist, dem ehrwürdigen Londoner Portland-Club, ein. Er kam von einer Reise aus Südfrankreich zurück, wo er Bridge (Khedive) gespielt hatte. Beim Austeilen unterließ er es versehentlich, die letzte Karte umzudrehen. Von seinen Whist-Freunden auf seinen Irrtum aufmerksam gemacht, entschuldigte er sich damit, er habe geglaubt, Bridge zu spielen. Diese Bemerkung erregte die Neugierde seiner Mitspieler. Er erklärte die Regeln des neuen Spiels, und zur Probe wurde eine Partie gespielt. Bald erfreute sich das neue Spiel wachsender Beliebtheit und begann, eine ernsthafte Konkurrenz für das althergebrachte Whist zu werden. Eingefleischte Whist-Spieler ließen sich anfänglich nur zögernd zum neuen Spiel bekehren, da ihnen Whist deswegen wissenschaftlicher erschien, weil hier alle vier Hände verdeckt waren. Bald stellte sich jedoch heraus, dass dies ein Irrtum war; denn das Auflegen des Dummy schuf für ungezählte Konstellationen Klarheit, wo Whist-Spieler bisher blind raten mussten, und förderte das Analysieren der im Bridge steckenden mannigfachen Möglichkeiten. Schon wenige Jahre später waren die meisten Whist-Spieler mit fliegenden Fahnen zum neuen Bridge-Whist, auch Straight-Bridge genannt, übergegangen.

 

Auction-Bridge

Eine neue Variante des Spiels soll am Anfang des 20. Jahrhunderts in Indien erfunden worden sein, als drei englischen Kolonialbeamten auf einem einsamen Verwaltungsposten der vierte Mann zum Bridge-Whist fehlte. Sie spielten zu dritt, legten das Blatt des Vierten offen und begannen eine Art Versteigerung des "Strohmannes". Wer das höchste Gebot abgab, hatte damit die Trumpf-Farbe (oder Sans-Atout) bestimmt und durfte mit den ersteigerten Karten zusammenspielen. Die Idee des Dummy und der Reizung war geboren. Oswald Crawford veröffentlichte im Januar 1903 einen Artikel in der Londoner "Times", in dem er "Auction-Bridge für drei Spieler" beschrieb. Der Artikel erregte Aufsehen, und schnell fand man in England und in den Vereinigten Staaten auf Grund von Versuchsspielen heraus, dass sich diese Art der Versteigerung (Auction) auch zu viert spielen ließ. Bereits 1904 wandten sich die besten Spieler dem neuartigen Spiel zu. 1907 fand Auction-Bridge Eingang in den berühmten Portland-Club und eroberte in der Folgezeit auch die übrigen großen Clubs in England und den Vereinigten Staaten. Etwa im Jahre 1910 hatte Auction-Bridge das Bridge-Whist an Beliebtheit übertroffen.

Man spielte Auction-Bridge nach folgenden Regeln: Alle vier Spieler nahmen an der "Versteigerung" teil. Wer das höchste Gebot abgegeben hatte, wurde Alleinspieler und spielte auch die Hand des Dummy. Für jeden Stich über dem "Buch" gab es in Treff 6, in Karo 7, in Coeur 8, in Pik 9 und in Sans-Atout 10 Punkte. Für ein volles Spiel brauchte man 30 Punkte. Schon damals waren also 9 Stiche in Sans-Atout, 10 Stiche in den Edelfarben und 11 Stiche in den Unterfarben Voraussetzung für die Partie. Es bestand jedoch ein wesentlicher Unterschied zum späteren Kontrakt-Bridge: Die vollen Spiele brauchten nicht ausgereizt zu werden. Wer also "1 Pik" mit drei Überstichen gewann, hatte bereits Partie gemacht. Eine Partie konnte auch "auf Raten" erzielt werden, vorausgesetzt natürlich, dass nicht die Gegner inzwischen ihrerseits eine Partie erreicht hatten. Zwei Partien ergaben den Rubber, der mit einer Prämie von 250 Punkten belohnt wurde. Machte der Spieler 12 oder sogar 13 Stiche, erhielt er die geringfügige Schlemmprämie von 50 bzw. 100 Punkten - verständlich, weil es kein Heldenstück ist, z. B. »2 Karo* zu reizen und mit vier oder gar fünf Überstichen zu erfüllen.

Unterstiche zählten 50 Punkte (kontriert 100, rekontriert 200). Für einen kontriert erfüllten Kontrakt gab es 50 Punkte extra, die Punkte für die gereizten Stiche wurden verdoppelt und die kontrierten Überstiche mit je 50 vergütet. Beim Rekontra wurden die Gutschriften abermals verdoppelt (auch die Extraprämie von 50!). Für die Honneurs (Bilder) im Trumpf-Kontrakt bzw. die Asse im Sans-Atout-Kontrakt gab es verhältnismäßig hohe Prämien:

3 Honneurs (Asse) = 30 Punkte;
4 Honneurs (Asse), verteilt = 40 Punkte;
5 Honneurs, verteilt = 50 Punkte;
4 Honneurs in einer Hand = 80 Punkte;
4 Honneurs in einer Hand, wenn der Partner das fehlende Honneur hält, = 90 Punkte;
4 Asse in einer Hand = 100 Punkte;
5 Honneurs in einer Hand = 100 Punkte.

Nach einer anderen Zählung wurden 4 Honneurs in einer Hand mit dem Achtfachen des Wertes der Trumpf-Farbe bewertet; hielt der Partner das fehlende Honneur, wurde mit 9 multipliziert. Bei 5 Honneurs in einer Hand wurde das Zehnfache des Wertes der Trumpf-Farbe gutgeschrieben.

Im englischen Auction-Bridge (auch in Deutschland) bestand die dem heutigen Bridge-Spieler kurios erscheinende Regel, dass Höherbieten möglich war, wenn die neue Ansage mehr Punkte zählte. So konnten "3 Treff" (18 Punkte) mit "2 Sans-Atout" (20 Punkte) überboten werden. In den Vereinigten Staaten galt diese Regel nicht; hier entschied - wie im heutigen Kontrakt-Bridge - die Bietstufe, also die Zahl der angesagten Stiche, und innerhalb der Bietstufe der Rang von Farbe oder Sans-Atout.

 

Kontrakt-Bridge

Obwohl das Auction-Bridge eine wesentliche Weiterentwicklung des Bridge-Whist gebracht hatte, ließ es noch viele Wünsche offen: Es begünstigte die Seite mit guten Karten, die nichts weiter zu tun brauchte, als auf einer niedrigen Bietstufe den Kontrakt zu ersteigern, um dann ohne riskantes Hochreizen die Prämie für Stiche, Honneurs, Schlemm und Rubber zu kassieren.

Etwa um 1915 entstand in Frankreich die Idee des Plafond-Bridge: Um ein volles Spiel zu erreichen, musste es auch angesagt werden. Die Karten mussten also bis zu ihrer Obergrenze ausgereizt werden (Plafond = franz. Zimmerdecke; im übertragenen Sinne: Begrenzung nach oben hin), wenn die Spieler nach zwei angesagten Partien in den Genuss der Rubber-Prämie kommen wollten. In den Vereinigten Staaten haben Mitglieder des New York Whist-Club Card-Committee in den Jahren 1917 und 1920 zweimal vergeblich versucht, die Plafond-Idee in die Regeln des Auction-Bridge einzubauen. Sie ließen den Gedanken deswegen wieder fallen, weil sie das Spiel nicht zu sehr komplizieren und damit seiner Beliebtheit schaden wollten.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich Whist, Bridge-Whist, Auction- und Plafond-Bridge langsam von Stufe zu Stufe weiterentwickelt, wie es bei Kartenspielen normalerweise üblich ist. Die einzelnen Erfindungen Dummy, Reizung, Plafondidee etc.) können keinem bestimmten geistigen Urheber zugeschrieben werden.

Harold S. Vanderbilt, einem Exponenten der amerikanischen Hochfinanz, blieb es vorbehalten, mit einem großen Wurf das moderne Kontrakt-Bridge ins Leben zu rufen. Im Herbst 1925 schuf er, begabt mit einem untrüglichen Sinn für die Mechanik des Geldes, der Chancen und Risiken, eine Skala von Gutschriften und Minuspunkten, die so fein ausbalanciert war, dass sie bis auf einige sehr geringfügige Änderungen heute noch gültig ist. Vanderbilt vereinigte die Grundprinzipien von Auction- und Plafond-Bridge, vereinfachte die bislang übliche Skala durch Umstellung auf glatte Zehnerbeträge (lediglich die Stiche im Sans-Atout zählten je 35 Punkte; bald wurden jedoch der erste Stich mit 40 und die folgenden mit je 30 Punkten bewertet), erhöhte die Belohnungen für die einzelnen Stiche und die Rubber-Prämie, führte als wesentliche Neuerung hohe Prämien für ausgereizte Klein- und Großschlemms ein, steigerte die Strafen bei kontrierten Unterstichen und schuf den Begriff der Gefahrenzone, bei der die Nichterfüllung eines Kontraktes für die kurz vor dem Rubber stehende Partei mit erhöhten Risiken verbunden ist. Durch diese Skala wurden Elemente wie etwa "Verteidigendes Bieten" oder "Wissenschaftliche Schlemmreizung" neu in das Bridge eingeführt.

Vanderbilt testete seine neue Bewertungsskala mit drei Freunden auf einer inzwischen historisch gewordenen Seereise von Los Angeles nach Havanna an Bord des Passagierdampfers "Finland". Die neue Skala bestand den Test glänzend. Vanderbilts Freunde und er waren fasziniert von den mannigfachen neuen Varianten, um die das bisherige Auction-Bridge bereichert worden war. Zurück von der Seereise gab Vanderbilt einige Kopien seiner Bewertungsskala an Auction-Bridge-Freunde. Obwohl er sonst nichts tat, um das Kontrakt-Bridge populär zu machen, verbreitete sich die Neuigkeit seiner Erfindung wie ein Lauffeuer. Kontrakt-Bridge fand begeisterte Aufnahme und löste Auction-Bridge ebenso schnell ab wie dieses Bridge-Whist bzw. vorher Bridge-Whist das alte Whist. Bereits zwei Jahre später wurden die neuen Regeln kodifiziert.

Vanderbilts Kontrakt-Bridge–Skala hatte es erforderlich gemacht, die goldene Mitte zwischen einem unterreizten, zwar sicheren, aber niedrig prämierten Kontrakt und einem in der trügerischen Hoffnung auf eine große Prämie hasardierten, zu hohen Kontrakt zu finden. Die primitive Methode der Versteigerung des Auction-Bridge musste durch einen wesentlich verfeinerten "Dialog" der Partner ersetzt werden, um den optimalen Kontrakt zu erreichen.

Bietsysteme schossen wie Pilze aus dem Boden, eine Unzahl neuer Konventionen wurde geboren, es herrschte auf dem Gebiete der Reizung eine fast babylonische Sprachverwirrung, die von den Experten noch dadurch vermehrt wurde, dass sie ihre Bücher mit ihrem System (natürlich dem besten, erfolgreichsten, logischsten etc.) anpriesen. Pressestimmen zu Beginn der Dreißigerjahre: "Jeder reizt verschieden; voneinander abweichende Konventionen haben aus einem netten, freundlichen Abend eine Hölle der Missverständnisse gemacht." (Saturday Evening Post) – "Pariser Modeschöpfer könnten nicht erfindungsreicher sein als die Meister des Kontrakt-Bridge, die immer dann durch neue Konventionen das Publikum überraschen, wenn es sich gerade mit den alten vertraut gemacht hat." (Outlook and lndependent)

 

Das Wettrennen um die Gunst der Massen gewann Ely Culbertson. 1891 in Rumänien als Sohn eines amerikanischen Ölingenieurs und einer Russin geboren, lebte er seit 1921 in New York und verdiente seinen Lebensunterhalt durch Kartenspiel (Poker, Bridge u. a.). 1923 heiratete er Josephine Dillon geb. Murphy, die erfolgreichste und höchstbezahlte Bridge-Lehrerin in New York. Als in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre das neue Kontrakt-Bridge das bisherige Auction-Bridge zu verdrängen begann, sah er seine Chance, sich gegen die etablierten Autoritäten des Auction-Bridge durchzusetzen und groß ins Geschäft zu kommen. Sein auf lange Sicht angelegter Plan war, ein dogmatisch gut aufgebautes, leicht verständliches und wirksames Bietsystem zu schaffen, ein Bridge-Magazin zu gründen, ein Bridge-Buch als die "Bibel" der Bridge-Enthusiasten zu veröffentlichen, eine Organisation professioneller Bridge-Lehrer ins Leben zu rufen und sich und seine Frau zu von Legenden umwobenen Stars aufzubauen.

Culbertson hat alle seine Ziele erreicht. Sein Bietsystem, das sog. Approach Forcing System, war eine vernünftige und übersichtliche Zusammenstellung verschiedener Grundprinzipien und Konventionen. Schwerpunkte: Ansage bietfähiger Viererfarben, die Suche nach dem besten Farb-Fit hatte den Vorrang vor Sans-Atout-Geboten, starke Sans-Atout-Eröffnung, forcierende Zweier-Eröffnungen, Bewertung nach Honour-Tricks. Dieses System unterschied sich an Zusammenstellung und Güte kaum von vielen anderen, die damals am Markte waren. Entscheidend war für Culbertson, ob er das System durch aufsehenerregende Erfolge populär machen konnte. Eine erste Gelegenheit bot sich, als er zusammen mit seiner Frau und den Bridge-Experten Waldemar von Zedtwitz und Theodore Lightner im September 1930 nach England fuhr, um ein Herausforderungs-Match gegen Colonel Buller und sein englisches Team zu spielen. In seiner Schiffskabine beendete Culbertson die letzten Kapitel seines "Contract Bridge Blue Book", dessen Erfolg oder Misserfolg weitgehend von dem Kampf gegen das Buller-Team abhing.

Das Match fand unter idealen Bedingungen für Publicity statt. Englische und amerikanische Tageszeitungen berichteten ausführlich, Trauben von Kiebitzen umlagerten den Bridge-Tisch. Die Engländer führten zu Beginn knapp, doch das Blatt wendete sich, als Colonel Buller in einem völlig überreizten Kontrakt für –1400 down ging. Die demoralisierten Engländer konnten sich von diesem Schock nicht mehr erholen und verloren schließlich mit über -4800 Punkten. Culbertson feierte den Sieg als großen Erfolg seines Systems. Buller antwortete verdrossen: "Culbertson, der die allen guten Kartenspielern längst bekannten Konventionen und Kniffe zusammengestohlen hat, kommt zu uns und präsentiert das Ganze als sein System."

Unbeeindruckt hiervon machte Culbertson in der von ihm im Oktober 1929 gegründeten Monatszeitschrift "Bridge World" für sein System Propaganda und wies auf die nationale Notwendigkeit hin, dieses System in einem Buch der amerikanischen Bridge-Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf diese Weise glänzend vorbereitet wurde das "Blue Book" ein Bestseller.

Culbertsons großer Erfolg ließ die führenden amerikanischen Experten nicht ruhen, die sich ernste Sorgen um die Absatzchancen ihrer Bücher machten. Sie gründeten 1930 die "Bridge Headquarters" als eine Anti-Culbertson-Bewegung und vereinigten ihre sehr unterschiedlichen Systeme zum "0fficial System" in der Hoffnung, ein wirksames Gegengewicht gegen Culbertsons "Approach Forcing System" geschaffen zu haben. Führende Mitglieder dieser Gruppe waren Milton C. Work (Erfinder der 4-3-2-1-Punkte-Skala), Sidney S. Lenz, Wilbur C. Whitehead und Winfield Liggett jr. Schwerpunkte des Systems: Punktzählung bei Sans-Atout-Eröffnungen, Zwei-Treff-Eröffnung als konventionelles einziges Forcing zur Partie und Zwischenschaltung eines Gebotes auf der Zweierstufe, wenn der Partner des Eröffners einen Edelfarb-Fit hält, der zu gut für eine einfache Hebung, aber nicht stark genug für volles Spiel ist.

Culbertson ergriff die Flucht nach vorn: Er forderte den Exponenten der Gegenbewegung, Sidney S. Lenz, 1931 zu einem Match heraus. Nach langen Verhandlungen über die Austragungsbedingungen begann der Kampf im Dezember 1931, als das Interesse der Bridge-Öffentlichkeit auf dem Höhepunkt war. Der "Bridge-Kampf des Jahrhunderts" wurde in New York über eine Distanz von 150 Rubbern ausgetragen. Culbertson spielte über die Hälfte der Rubber mit seiner Frau und die übrigen mit Theodore Lightner, Waldemar von Zedtwitz, Howard Schenken und Michael Gottlieb. Lenz‘ Partner war über zwei Drittel der Distanz Oswald Jacoby, später Winfield Ligett jr. Culbertson hatte 5000 $, Lenz 1000 $ eingesetzt; das Geld sollte nicht dem Sieger, sondern einer Wohltätigkeitsorganisation zufließen.

Das Match fand gewaltigen Widerhall in der gesamten amerikanischen Presse, die auf den ersten Seiten lange Berichte brachte. Lenz und Jacoby begannen überzeugend. Nach 27 Rubbern lagen die Culbertsons über 7000 Punkte zurück, aber sie gaben nicht auf und kämpften verbissen. Langsam zerbröckelte die Partnerschaft Lenz - Jacoby. Im 103. Rubber kritisierte Lenz seinen Partner in scharfer Weise. Jacoby stand auf und ging. Lenz spielte mit Ligett weiter. Nach 150 Rubbern hatte Culbertson seinen Gegner mit 8980 Punkten geschlagen. Bridge war populär wie nie zuvor und wurde zur Freizeitbeschäftigung der amerikanischen Massen. "Bridge Headquarters" lösten sich auf, das "0fficial System" hatte keine Chance mehr auf Erfolg in der Bridge-Öffentlichkeit; der Weg für Culbertson war frei. Er war "im Geschäft". Ganze Zeitungsketten brachten die Bridge-Artikel, die er und Josephine, später auch sein bezahlter Mitarbeiterstab unter seinem Namen schrieben. Für Rundfunksendungen erhielt er 10.000 $ pro Woche.

Culbertsons enorme Popularität hatte ihren Grund nicht nur in seinen großen Fähigkeiten als Spieler und Autor, sondern auch darin, dass er es mit psychologischer Meisterschaft verstand, sich zum Star aufzubauen. Durch seinen Presseagenten Benjamin Sonnenberg ließ er überraschende Einzelheiten aus seinem Leben verbreiten, z. B. dass er im Kaukasus aufgewachsen sei und mit professionellem Kartenspiel eine Gruppe von Revolutionären finanziert habe; seine Geliebte sei ermordet worden, wegen eines Mordanschlags auf den Gouverneur habe er im Gefängnis gesessen, in den Vereinigten Staaten sei er von den Universitäten Ale und Cornell relegiert worden, er habe in Mexiko bei einer Revolution mitgekämpft, später in Paris an der Sorbonne studiert, sich schließlich in den Vereinigten Staaten niedergelassen, um in Greenwich Village Bridge um hohe Einsätze zu spielen, wobei er ständig 15 im Kaukasus lebende Verwandte finanziell unterstützte. Diese Mischung von Fakten und Fiktion verfehlte ihre Wirkung auf das Publikum nicht. Culbertson erzählte den Reportern, dass er nur Gefrierfleisch esse, eigens für ihn importierte Zigaretten zu 7 Cent das Stück rauche und seinen Tee stets mit Kaviar nehme. Er war eine schillernde Persönlichkeit und pflegte einen verschwenderischen Lebensstil. An einem Tag, so erzählt man, kaufte er bei Sulka's, einem der teuersten Geschäfte der Fifth Avenue, seidene Hemden für 5.000 $. Als er sich 1934 ein Düsenberg-Automobil kaufte, verschenkte er seinen bis dahin gefahrenen Rolls-Royce. Viele Jahre unterhielt er in Ridgefield ein Haus mit 45 Zimmern, Gärten mit Teichen, Orchideentreibhäusern und einem großen Swimmingpool. Culbertson schuf dieses Image aus Gründen der Publicity. Tatsächlich bewohnte er in dem Riesenhaus nur einen Raum, der mit einem Tisch und einem Feldbett spartanisch eingerichtet war. Hier arbeitete er, wobei er die meiste Zeit schrieb oder ruhelos auf- und abging und intensiv nachdachte. Als ihn im Jahre 1933 ein Reporter fragte, wie er die anderen Bridge-Autoritäten überflügelt habe, antwortete er: "lch stand frühmorgens auf und fing gleich mit der Arbeit an."

In der frühen Mitte der Dreißigerjahre stieg ein neuer Stern am Bridge-Himmel auf: P. Hal Sims. Er war ein hervorragender Spieler, ein glänzender Psychologe, schon äußerlich beeindruckend durch seinen mächtigen Körperbau. Er hatte ein eigenes Bietsystem veröffentlicht und gewann viele Bridge-Turniere. In sein großes Haus kamen zahlreiche Bridge-Gäste, mit denen er sehr erfolgreich um hohe Einsätze Rubber-Bridge spielte. Er war praktisch ein neuer Culbertson im Großformat. Culbertsons Ruhm drohte zu verblassen. Er handelte schnell: In seiner "Bridge World" und im Rundfunk verbreitete er, dass er und Josephine bereit wären, gegen jedermann ein Match zu spielen. Sims biss an und forderte Culbertson heraus, der mit Vergnügen annahm. Im März und April 1934 spielten Sims und seine Frau Dorothy ein Match über 150 Rubber gegen die Culbertsons. Der Kampf fand zwar nicht ganz das enorme Interesse wie die Culbertson-Lenz-Begegnung, wurde jedoch weithin beachtet. Presse und Rundfunk berichteten ausführlich; Culbertson und Sims gaben persönliche Radiokommentare zum Stand des Matches und zu den interessantesten Händen. Es war zwar nicht der Kampf des Jahrhunderts, aber die bereits bestehende große Bridge-Begeisterung in Amerika wurde noch einmal neu entfacht. Die Culbertsons waren stärker und siegten überlegen mit 16.130 Punkten. Sims verlangte Revanche, aber Culbertson lehnte ab.

Kurze Zeit später wurde Culbertson von einem Team hervorragender Spieler, den "Four Aces" (David Bruce, Richard Frey, Oswald Jacoby und Howard Schenken), in typisch Culbertson'scher Manier herausgefordert: Sie boten Ely und Josephine 5.000 Punkte Vorgabe über eine Distanz von 300 Rubbern und setzten 10.000 $ ein, die für eine Wohltätigkeitseinrichtung bestimmt waren; die Culbertsons durften ohne Einsatz spielen. Die Herausforderer wollten ihr neues Buch "The Four Aces System of Contract Bridge" durch einen Sieg über die Culbertsons zum Bestseller machen. Culbertson ließ die "Four Aces" ins Leere laufen und lehnte - geschickt, wenn auch nicht fair - die Herausforderung ab. Das Buch wurde kein finanzieller Erfolg. Nur einer profitierte: Ely Culbertson. Er hatte nämlich mit einem Mitglied der Four Aces um 1.500 $ gewettet, dass weniger als 10.000 Buchexemplare verkauft würden.

Culbertson war auf dem Höhepunkt seines Ruhms. Seine Bücher waren sämtlich Bestseller. Die wichtigsten: "Contract Bridge Blue Book", 1930; "Culbertson's Self-Teacher", 1933; "Red Book on Play", 1934; "The Gold Book Contract Bridge Complete", 1936. Seine Bridgelehrer-Organisation (Culbertson National Studios) hatte bis zu 6.000 Mitgliedern. Zukünftige Bridgelehrer wurden mit Culbertsons System vertraut gemacht; nach ihrem Abschlussexamen bekamen sie ein Diplom, das sie dazu berechtigte, sein System zu lehren. Die "Bridge World Inc." brachte nicht nur das Magazin heraus, sondern stellte auch alle möglichen Bridge-Artikel einschließlich der recht teuren "Kem"-Spielkarten aus abwaschbarem Plastikmaterial her. 1937 musste die Gesellschaft von ihren Gewinnen 220.000 $ an Culbertson abführen.

Um 1938 begann Culbertson das Interesse am großen Bridge zu verlieren. In Europa stand der Krieg vor der Tür; Culbertson beschäftigte sich mehr und mehr mit Politik. 1938 (nach anderen Quellen bereits im Jahr zuvor) wurden die Culbertsons auf Josephines Wunsch geschieden, blieben jedoch als Geschäftspartner bis an ihr Lebensende verbunden. Culbertson hatte hohe laufende Einnahmen, u. a. aus den unter seinem Namen in Zeitungen und Bridge-Magazinen erscheinenden Artikeln, die er durch seinen Mitarbeiterstab schreiben ließ. 1952 erschien) "Point Count Bidding"; Culbertson hatte, dem Trend folgend, seine Honour-Trick-Bewertung auf die leichter fassliche Punktrechnung umgestellt. Turnierbridge spielte Culbertson schon seit 1937 nicht mehr; er blieb jedoch zeitlebens dem Rubber-Bridge um hohen Einsatz treu. In seinen letzten Jahren litt er unter einem Lungenemphysem. 1955 starb er an den Folgen einer gewöhnlichen Erkältung, die ihm wegen des angegriffenen Zustandes seiner Lungen zum Verhängnis wurde. Seine frühere Frau überlebte ihn nur um ein knappes Jahr; sie starb an einem Hirnschlag.

Culbertsons Verdienst um das Bridge ist unbestreitbar: Er war der Wegbereiter für Vanderbilts geniale Verbesserung des nicht sonderlich interessanten Auction-Bridge. Ohne ihn wäre Bridge in den Dreißigerjahren in Amerika und anderen Ländern kaum so populär geworden. Vanderbilts Erfindung fand in Culbertson ihren Promotor, ihren Werbefachmann, der seinen sechsten Sinn für Publicity erfolgreich für seine eigenen finanziellen Interessen einsetzte und damit gleichzeitig der enormen Verbreitung des Bridge diente.

 

Culbertson hat einen Nachfolger gefunden, der ihn an finanziellem Erfolg noch überflügelte: Charles H. Goren, geb. 1901 in Philadelphia. Ursprünglich wollte er Rechtsanwalt werden und studierte Jura an der McGill Universität. Seine erste Begegnung mit dem Bridge war reiner Zufall: Er hatte sich in eine hübsche Studentin verliebt und ihr, um eine Nachmittagseinladung zum Bridge annehmen zu können, vorgeschwindelt, er spiele Bridge. Es wurde ein Desaster; denn Goren blamierte sich vor seiner Angebeteten bis auf die Knochen. Er schwor sich, ihr erst dann wieder unter die Augen zu treten, wenn er das Spiel beherrschen würde. In den Semesterferien kaufte er sich ein Bridge-Buch und lernte es praktisch auswendig. Bei Beginn des neuen Semesters brannte er darauf, sich zu rehabilitieren, aber "Sie" wollte ihn nicht einmal wiedersehen. Diese Episode wurde bestimmend für Gorens Leben: Er blieb Junggeselle und verschrieb sich dem Bridge. Zwar bestand er seine Examina und übte für eine Reihe von Jahren den Anwaltsberuf aus, wechselte 1936 aber ganz zum professionellen Bridge über.

Goren und Culbertson waren grundverschieden. Culbertson war eine schillernde Persönlichkeit; er wusste seine Leistung und sein Können glänzend zu verkaufen und brachte einen Hauch des Starkultes von Hollywood und der Atmosphäre großer Boxkämpfe in das Bridge. Goren setzte auf Solidität, auf erstklassige Leistung, die sich ohne viel Reklame über kurz oder lang durchsetzen musste. Beide hatten ihre Erfolge zu ihrer Zeit. Culbertson faszinierte die Massen, die noch unter dem Eindruck der Hektik der "Roaring Twenties" und des Schwarzen Freitags an der Wallstreet standen; Goren überzeugte seine immer größer werdende Anhängerschaft in der ernsten Kriegs- und Nachkriegszeit durch die Qualität des Gebotenen. Goren beeindruckte vor allem auf zwei Gebieten: Einmal war er ein sehr erfolgreicher Turnierspieler. 1936 arbeitete die American Contract Bridge League ein Master-Punkt-System aus und setzte die zwölf führenden Bridge-Autoritäten der damaligen Zeit zu Life-Mastern ein. Goren war in Bridge-Turnieren so erfolgreich, dass er bald auf die erforderliche Punktzahl von 300 kam und 13. amerikanischer Life-Master wurde. Wenig später lernte er eine der stärksten Spielerinnen der Welt kennen, nämlich Helen Sobel. Zusammen mit ihr und anderen Partnern gewann er ungezählte Turniere. 18 Jahre lang, nämlich von 1944 bis 1962, führte er ununterbrochen die amerikanische Master-Punkt-Liste an, eine in den Vereinigten Staaten wohl kaum zu wiederholende Leistung.

Zum anderen waren sein System und seine Bücher mindestens ebenso erfolgreich wie die Culbertsons. Goren war der geborene Pädagoge und verstand es meisterhaft - besser noch als Culbertson - eine so schwierige Materie wie Bridge den breiten Massen in leicht verständlicher Form beizubringen. Er stellte das Culbertson-System, das mit ganzen und halben Honour-Tricks rechnete, auf Milton Works Punkte-Skala 4-3-2-1 um und führte zur Blattbewertung bei Farbkontrakten mit Unterstützung des Mathematikers William M. Anderson Korrekturen für Chicanes, Singletons, Doubletons, blanke Figuren, 4-3-3-3 Verteilungen, Hände mit allen vier Assen etc. ein. Er hatte erkannt, dass das breite Publikum sich feste Regeln nach der Punkte-Skala leicht einprägen kann, hingegen eine Abneigung gegen die Bruchrechnung hat. Sein Stil war lebendig, leicht fasslich und humorvoll; er sprach den Leser an. Das Bridge gewann dank Goren in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg viele neue Anhänger; es sprach sich herum, dass absolute Anfänger schon kurze Zeit nach dem Durchlesen eines Goren-Buches durchaus passabel Bridge spielen konnten. Sein System wurde deshalb von Millionen in Amerika und anderen Ländern begeistert aufgenommen. Immer mehr bedeutende Zeitungen brachten seine Bridge-Artikel. Die Zahl der bis heute von ihm verkauften Bücher schätzt man auf über acht Millionen. Goren gilt in den Staaten als "Mister Bridge"; er hat die Popularität des Spiels noch einmal erheblich gesteigert, nachdem einige Jahre nach Culbertsons großen Erfolgen das Interesse etwas nachgelassen hatte.

 

Vanderbilt, Culbertson und Goren sind die Wegbereiter des Kontrakt-Bridge, das inzwischen in der ganzen Welt eine begeisterte Anhängerschaft gefunden hat, die auf ungefähr 60 Millionen Bridge-Spieler geschätzt wird. In fast allen zivilisierten Ländern sind nationale Bridge-Ligen gegründet worden. Im Bridge gibt es Weltmeisterschaften und Olympiaden, auf Erdteile begrenzte Meisterschaften wie etwa die Europameisterschaften und natürlich zahlreiche Meisterschaftsturniere in den einzelnen Ländern. Im Jahre 1958 wurde die "World Bridge Federation" gegründet, die Dachorganisation sämtlicher Bridge-Spieler der Welt.

Nachdem in Deutschland das Bridge in den Kriegs- und ersten Nachkriegsjahren fast zum Erliegen gekommen war, hat der Deutsche Bridge-Verband unter der Leitung seines Präsidenten Herrn Dr. von Rotteck und seiner Nachfolger dann dafür gesorgt, dass sich Bridge in unserem Lande immer größerer Beliebtheit erfreut. Der Deutsche Bridge-Verband zählt inzwischen über 27.000 Mitglieder in mehr als 430 Clubs, wo man sich zu regelmäßigen Spielabenden zum Teil mehrmals in der Woche trifft und an vielen Wochenenden große Turniere spielen kann.